Am 30. September 2026 lädt der Digitalization Summit Banking von LSZ Future Connections wieder CIOs, CDOs und Digitalverantwortliche aus der österreichischen Bankenbranche ins Le Méridien Vienna ein. Im Zentrum des Programms stehen die zentralen Zukunftsthemen des Bankings – von Core-Banking-Transformation über Financial Crime bis hin zu digitaler Souveränität, Resilienz und dem digitalen Euro. Namirial ist mit Klaus Fellner und Stefan Weninger vor Ort und bringt die Perspektive eines Qualifizierten Vertrauensdiensteanbieters in die Diskussion ein.
Die regulatorische Dynamik, die schon Namirials Veranstaltungsprogramm 2026 prägt, zeigt sich auch in Österreich in aller Deutlichkeit. Mit eIDAS 2.0 und der EUDI-Wallet (Art. 45f) müssen Banken und Finanzinstitute die EUDI-Wallet spätestens ab 24. Dezember 2027 als Relying Parties für Kundenonboarding und Authentifizierung akzeptieren – Namirial ist als EUDIW-Gateway-Anbieter aktiv an dieser Entwicklung beteiligt. Ab 10. Juli 2027 verschärft die AMLR zudem die Anforderungen an KYC und Customer Due Diligence und berührt damit unmittelbar Namirials Lösungen für Remote-Identifizierung und AutoID. Auch digitale operative Resilienz nach DORA gehört zu den Schwerpunktthemen des Summits und bietet einen naheliegenden Anknüpfungspunkt für Namirials Positionierung im Bereich Trust Services, QES und AutoID für ein resilientes, konformes digitales Onboarding.
In seiner Breakout Session geht Klaus Fellner der Frage nach, warum digitale Identifizierung ab 2027 zur Pflicht wird und welche Rolle die ID Austria neben der EUDI-Wallet künftig noch spielt. Ab Juli 2027 kehrt die AMLR die Beweislast um: eID, EUDI-Wallet und QES werden zum bevorzugten Weg der Kundenidentifizierung, während Video-Ident zum Fallback wird, der gegenüber der Aufsicht begründet werden muss. Gleichzeitig verlangt DORA eine resiliente, auditierbare Onboarding-Architektur. Die Session übersetzt beide Regularien in die Praxis: Was sich konkret im Onboarding ändert, welche Nachweispflichten entstehen und wie sich dies mit dem ETSI-119-461-Standard technisch und organisatorisch abbilden lässt. Im interaktiven Teil arbeiten die Teilnehmenden gemeinsam ein reales Onboarding- und AML-Szenario durch – inklusive der Frage, wie sich Trust Services, QES und AutoID zu einem zukunftsfähigen Gesamtsystem verbinden lassen.
Leseempfehlung
Klaus Fellner hat kürzlich einen Blogartikel speziell für die Bankingbranche verfasst. Lesen Sie sich gerne in das Themenfeld ein:
