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FÜHRENDER GLOBALER VERSICHERER ENTSCHEIDET SICH FÜR NAMIRIAL ALS NEUEN STANDARD FÜR DIGITALES TRANSAKTIONSMANAGEMENT

Being able to capture significant biometric data of handwritten signatures on smartphones, tablets and signature pads for stronger evidence of signed documents is an important requirement for some use cases in insurance in some countries in Europe.

SENIGALLIA, Italien, 26. Juli 2018
Kunden, Mitarbeiter und Vermittler eines der größten Finanzdienstleisters der Welt unterzeichnen jetzt immer öfter Verträge ohne Papier. Zum Einsatz kommen dafür elektronische Signaturen verschiedener Art – je nach rechtlichen Rahmenbedingungen im jeweiligen Land für den entsprechenden Vorgang. Digital unterschrieben wird bei der Aufnahme neuer Kunden, dem Abschluss von Versicherungen und der Anpassung von Verträgen. Das Unternehmen setzt dafür seit kurzem die Plattform für digitales Transaktionsmanagement des Vertrauensdienstleisters Namirial ein. Die Entscheidung für Namirial erfolgte nach intensiver Analyse zahlreicher Anbieter. Bewertet wurden dabei die Funktionen und Qualität der Software, untersucht wurde eine möglichst einfache und flexible Integration in die bestehende IT-Systemlandschaft des Finanzdienstleisters und gewünscht wurde eine fachkundige Beratung zur Optimierung von Prozessen rund um die Unterschrift. Außerdem spielte die Anwendbarkeit für mobile Nutzer, die temporär ohne Netzzugriff sein können, eine entscheidende Rolle.

Der Finanzdienstleister setzt auf die Lösung von Namirial als weltweitem Standard für das Management digitaler Transaktionen, bei denen eine beweiskräftige Willenserklärung erforderlich ist. Diese Lösung soll bei allen neuen Implementierungen bevorzugt eingesetzt werden. Zug um Zug soll sie auch andere Lösungen ersetzen, wenn bestehende Geschäftsprozesse optimiert werden. Kunden, Mitarbeiter und Vermittler sollen jederzeit, an jedem Ort und mit jedem Gerät unterschreiben können. Unterzeichner müssen für das Unterschreiben eines Dokumentes dies nicht mehr ausdrucken und an den Versicherer senden. Den Kunden wird so ihr neuer oder angepasster Versicherungsschutz rascher bestätigt und Schadensfälle werden zügiger und kostengünstiger bearbeitet. Bis 2020 werden jedes Quartal voraussichtlich Millionen von Dokumenten elektronisch unterschrieben.
Elektronische Unterschriften wurden vor einigen Jahren in mehreren Prozessen des Versicherers eingeführt. Allerdings war die Erfahrung mit diesen Lösungen gemischt: Zum Teil war die Kundenerfahrung beim Unterschreiben nicht restlos überzeugend, die Lösung war nicht für alle Vertriebskanäle geeignet oder bestimmte Anwendungen konnten nicht umgesetzt werden, weil die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht erfüllt wurden.

Mit Hilfe verschiedener Formen der elektronischen Unterschrift über Smartphones, Tablets und in Kombination mit Unterschriftenpads wird der Finanzdienstleister ein bestmögliches Kundenerlebnis bei allen Stationen und auf allen Kommunikationskanälen einer Customer Journey erreichen. Je größer der Bedarf an Beratung und je höher die Skepsis gegenüber digitalen Prozessen umso eher neigen Verbraucher, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Altersgruppe, wie etwa Millennials oder Generation X, dazu den direkten Kontakt zu suchen. Während eine zunehmende Anzahl von Kunden die Recherche und das Abschließen von grundlegenden Versicherungen vertrauensvoll komplett online durchführt, sind persönliche Konsultationen mit Finanzberatern noch immer die erste Wahl für Anwendungen von Lebensversicherungen.

Der neue Konzernstandard für die elektronische Unterschrift unterstützt daher das Signieren im direkten wie auch indirekten Kontakt, letzteren mit sogenannten Fernsignaturen. Wenn handgeschriebene Unterschriften für die Erstellung elektronischer Signaturen verwendet werden, können von Smartphones, Tablets, Touchscreens von Notebooks und von Unterschriftenpads am Point of Sale auch biometrische Daten für eine höhere Beweiskraft signierter Dokumente erfasst werden.

Die Prozesse für das elektronische Unterschreiben wurden so gestaltet, dass sie alle entsprechenden rechtlichen Vorschriften weltweit erfüllen, einschließlich der EU-Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste (eIDAS). Ebenfalls berücksichtigt sind die Anforderungen der EU-Geldwäscherichtlinie, die beispielsweise in Deutschland durch das Geldwäschegesetz (GWG) in nationales Recht umgesetzt wird. Im indirekten Kontakt wird vor der Unterzeichnung eines Dokuments die Identität von Kunden und die Gültigkeit von Ausweisdokumenten im Zuge eines vordefinierten Identifikationsverfahrens per Videokonferenz überprüft. Elektronische Unterschriften haben beim Einsatz derartiger Verfahren folglich genug Beweiskraft, um einer Unterschrift auf Papier gleichgestellt zu werden.

Weitere Details über Projekte dieser globalen Initiative zur Standardisierung rund um elektronische Signaturen des Finanzdienstleisters werden im weiteren Verlauf des Jahres 2018 bekannt gegeben.

Über Namirial

Namirial ist einer der weltweit führenden Anbieter für das digitale Management von Transaktionen. Im Portfolio befinden sich unter anderem Lösungen zur Identifizierung von Benutzern, Authentifizierung über Multi-Faktor-Verfahren, Bereitstellung digitaler Zertifikate, elektronische Signaturen, elektronische Rechnungsstellung und digitale Archivierung. Namirial bietet als Vertrauensdienstleister auch Verfahren zur Erstellung qualifizierter elektronischer Signaturen und Siegel gemäß EU-Verordnung eIDAS an.

Die Namirial-Gruppe beschäftigt mehr als 350 Mitarbeiter und verarbeitet täglich Millionen von papierlosen Transaktionen. Namirial unterhält Tochtergesellschaften in Brasilien, Deutschland, Österreich und Rumänien und ist im Heimatland Italien an zahlreichen Standorten präsent.

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